In Zeiten, in denen Fake-News und Hasskommentare ungehindert die sozialen Medien durchdringen, wird das politische Klima online wie offline zunehmend belastet. Diese Entwicklungen werfen wichtige Fragen auf: Woher rührt die Politikverdrossenheit vieler Bürger*innen? Wie zeigt sie sich konkret, und welche Konsequenzen haben die damit verbundenen Feindseligkeiten für unsere Gesellschaft? Besonders Jugendliche stehen inmitten dieser Flut an Informationen und Meinungen und sind gefordert, mit Vorurteilen, Ängsten, Hate Speech, sowie populistischen Parolen umzugehen.
Der Workshop möchte nicht nur aktuelle Krisenphänomene untersuchen, sondern auch Perspektiven zur Stärkung unserer Demokratie eröffnen. Ziel ist es, Jugendliche dazu zu motivieren, sich aktiv in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubringen. Das geschieht durch selbstbewusstes Vertreten eigener Interessen, den Dialog mit Andersdenkenden, das kritische Hinterfragen einfacher „Wahrheiten“ sowie das spielerische Erleben von Demokratieprozessen. Der Workshop setzt dabei auf eine Kombination aus kurzen Impulsen, interaktiven Übungen und praxisnahen Fallbeispielen, die sich direkt in den Alltag der Teilnehmenden übertragen lassen.
Organisatorisches
Mindestalter: 14 Jahre
Zielgruppe: Jugendliche/junge Erwachsene
Ideale Gruppengröße: 10-20 Teilnehmende
Ort: Demokratie-Mobil, Klassenzimmer oder in der offenen Jugendarbeit
* Bitte geben Sie in Ihrer Nachricht den Namen des Workshops an.
Wir bieten Workshops und Gruppendiskussionen zu Themen zu Demokratiebildung, Medienbildung & Online-Radikalisierung, Feminismus, Geschichte der Demokratie, Antisemitismus und Themen wie queer und muslimisch. In Absprache mit den Einrichtungen wird immer auf die individuellen Themen der Gruppe eingegangen.